Astrid Lippauer
Astrid Lippauer schreibt wunderbare Gedichte im Lavanttaler Dialekt. Hier findest du ausgewählte Werke von ihr.

 

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Gedichte von Astrid Lippauer


 

Wieso i schreiben tua

Mi frogn die Leit oft, wieso i tua schreiben, i sogs enk glei, i liaßats oft gern bleibn...
(Astrid Lippauer)

Mi frogn die Leit oft, wieso i tua schreiben,
i sogs enk glei, i liaßats oft gern bleibn,
is gor net so oft, doß i schreiben wüll,
oba mei Hirnkastle is holt so söltn lei stüll.

Oft lieg i so richtig kammot in mein Bett,
es passat rein olls und doch hob i mei Gfrett,
umatum is es schean leisla und stüll,
trotzdem muaß i aufsteahn, wal mei Kopf dos so wüll.

Sitz donn drin in da Kuchl, is schon mehr kolt,
vor mir an Zettl und an Bleistift, so sitz i donn holt,
und wort, wohin die Gedonkn varroasn,
schreib auf, in wos für a Richtung sie mi hoasn.

So kemmant meine Gedichtlan zomm,
amol sind sie kurz, oft amol long,
von lustige und traurige Sochn,
amol zan rearn, oft a zan lochn.

Muaß i deswegn a öfta schiach leidn,
tu nachtns aufsitzn und niedaschreibn,
hon i so heitswonn gschriebn gnua,

so gibt mei Schädl a wieda Ruah. 


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Inhaltsverzeichnis:

  • Wieso i schreiben tua
    Mi frogn die Leit oft, wieso i tua schreiben, i sogs enk glei, i liaßats oft gern bleibn...
  • Mei Rezept
    So schnöll geht so a Johr dahin, vül Glück und a vül Load steckt drin,
  • Dos Glück is a Vogerl
    Dos Glück is a Vogerl, fliagt amol her und amol hin, hot jo Plotz im klanstn Kammalan drin
  • Der rechte Lohn
    Monch oana prohlt, schau, wia reich i bin, olls wos i onpock, dos wird a Gewinn...