Rund ums Jahr
Brauchtum im Jahresverlauf.

 

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Brauchtum rund ums Jahr


 

 

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Brauchtum und überlieferung im April

Für die Holzwirtschaft

hat der bäuerliche Kalender am 28. April ebenfalls noch eine Empfehlung: Hartholz noch vor Mai einschneiden, bei abnehmendem Mond fällen. Später hat das Hartholz schon zuviel Saft, und es könnte nach der Verarbeitung zum Schaden des Bauern von Parasiten befallen werden.

Bräuche im Mai

Der Name Mai

rührt von Jupiter Maius her, dem Wachstumsaspekt des römischen Gottes Jupiter. Eine andere Herleitung nennt Maia, die Frau des Gottes Vulkan, als Namensgeberin. Der Mai ist der Monat der Fruchtbarkeit, der Glück und Liebe bringt.

Schwärmen die Bienen

bereits im Mai auf Nektarsuche aus, so ist das ein Vorzeichen für ein gutes Jahr. Wer etwas für seine Gesundheit tun möchte, der sollte im Mai Bäder nehmen.

Florianisingen in Maria Rojach

Am Abend vor dem 4. Mai - Namenstag des heiligen Florian - gehen bei uns die Männer vom Gemischten Chor von Bauernhof zu Bauernhof und singen das Floriani-Lied. Als Dankeschön bekommen sie von den Bauern Eier.

Am Samstagabend vor dem Muttertag wird dann in den Gasthäusern von den "ersungenen" Eiern Eierspeise für die Leute gemacht. Es ist auch schon vorgekommen, dass den Sängern die Eier abhanden gekommen sind. Bei so mancher Einkehr in den Bauernhöfen wurden den Männern die Eier von den Frauen aus den unversperrten Autos geklaut. Nach so manchen "Stamperl" als Willkommensgruß ist das auch leicht möglich.

Anmerkung: Dieser Brauch wurde mir per Formular von Rosalinde Kollmann übermittelt. Danke!

Kranzlreiten

In Weitensfeld im Gurktal ist zu Pfingsten das Kranzlreiten ein beliebter Brauch. Das Fest beginnt mit einem Umritt, anschließend werden die Häuser im Ort besucht, wobei man Vierzeiler singt (Gstanzlsingen). Höhepunkt ist das Wettrennen von Reitern um die Marktjungfrau.

Conrad Campidell hat im Jahre 1977 die alte Holzfigur durch eine steinerne ersetzt. Zu Pfingsten wird sie bekleidet und bekränzt. Die Figur wird vom Sieger des Rennens umarmt und darf geküsst werden. Anschließend, nach der Preisverleihung, gibt es einen Tanz um den Marktbrunnen.

Nach der Überlieferung stammt dieser Brauch aus der Pestzeit. 1567 soll die Seuche nur das Schlossfräulein von Thurnhof und drei Bürgersöhne verschont haben. Um keinen zu kränken, forderte die Maid alle drei zum Wettlauf auf und heiratete den Sieger.

Kufenstechen

In Feistritz an der Gail findet am Pfingstmontag im Rahmen des Kirtags das Kufenstechen statt. Nach dem Besuch der hl. Messe werden auf dem Kirchplatz Volkslieder in deutscher und slowenischer Sprache gesungen.

Nachmittags beginnt dann das Wettspiel der Reiter. Bei der Linde ist ein mannshoher Pfahl eingeschlagen, den ein Fässchen (Kufe) krönt. Die Reiter, auf ungesattelten Pferden, versuchen, die Kufe mit einer Eisenkeule zu zerschlagen. Dies erfordert rund zwanzig bis dreißig Runden. Schließlich steht der Sieger fest und erhält als Lohn einen Blumenkranz von einer feschen Gailtalerin überreicht. Zuvor muss er allerdings noch im Galopp einen Reifen und einen Kranz treffen.

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Mehr Info zum Brauchtum:

Die wichtigsten Bräuche rund um Weihnachten >>>

Die wichtigsten Bräuche rund um Ostern >>>

Eine Hochzeit im Lavanttal >>>

Buchtipps zum Thema Brauchtum


Weitere Brauchtumseiten im Internet:

Brauchtumsgruppe Decrignis in St. Michael im Lavanttal

Regionalmanagement Lavanttal bietet Info über Brauchtum im Lavanttal

 

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